Willkommen in Queensland!

Queensland in Australien entdecken

Willkommen im Sonnenstaat!

Der Sonnenstaat Queensland bietet neben pulsierenden Städten auch tropische Regenwälder, tolle Sandstrände und das größte Korallenriff der Welt. Unbegrenzte Freizeitmöglichkeiten wie Wandern, Wellenreiten oder Tauchen runden das Erlebnis ab.

Das Klima in Queensland

Das Klima in Queensland ist subtropisch im südlichen Teil und tropisch im Norden. 

Von Dezember bis in den Mai hinein ist im Norden von Queensland Regenzeit mit warmen Temperaturen und starkem Regen. Ebenso gibt es zu der Zeit ein erhöhtes Zyklonrisiko im Norden. Die restlichen Monate des Jahres gilt die Trockenzeit mit milden bis warmen Temperaturen und wenig Regen, daher sind die Monate Oktober bis April die beste Zeit, um das tropischen Queensland zu erkunden.

In der südlichen Küstenregion sind die Sommermonate warm und feucht, die Wintermonate angenehm mild und trocken. Beste Reisezeit für diese Region ist daher von Oktober bis April. 

Klimatabelle in Brisbane (Monatsmittelwerte)

Monate
Tagestemp. (°C)
Nachttemp. (°C)
Sonnenstd./Tag
Regentage/Monat
Wassertemp. (°C)
Jan
29
21
8
10
25
Feb
29
21
7
11
25
Mrz
28
20
7
10
24
Apr
26
17
7
7
24
Mai
24
14
7
8
23
Jun
21
11
6
5
22
Jul
21
10
7
5
21
Aug
22
10
8
5
21
Sep
24
13
8
4
21
Okt
26
16
8
7
22
Nov
27
18
8
8
24
Dez
29
20
8
9
25


Klimatabelle in Cairns (Monatsmittelwerte)

Monate
Tagestemp. (°C)
Nachttemp. (°C)
Sonnenstd./Tag
Regentage/Monat
Wassertemp. (°C)
Jan
31
24
7
15
27
Feb
31
24
6
16
28
Mrz
31
23
7
16
28
Apr
29
22
7
15
27
Mai
28
20
7
11
26
Jun
26
18
7
7
25
Jul
26
17
7
6
24
Aug
27
17
8
5
23
Sep
28
19
9
5
24
Okt
30
21
9
5
25
Nov
31
22
9
8
26
Dez
31
23
8
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26

Queenslands Hauptstadt Brisbane

In der modernen Hauptstadt Queenslands, Brisbane, treffen Kreativität, Musik und hippe Restaurants auf hübsche Gartenanlagen am Flussufer und viele Attraktionen im Umland der Stadt. In den vergangenen Jahren hat sich Brisbane wahrlich zu einer trendigen, kleinen Metropole gemausert. So ist Fortitude Valley für seine vielen Geschäfte und Boutiquen bekannt und eignet sich tagsüber hervorragend für einen Einkaufsbummel. Nach Einbruch der Dunkelheit bleiben die Straßen belebt, denn dann spielt sich das Nachtleben in den zahlreichen Bars und Restaurants des Stadtteils ab. Auch das Institute of Modern Art ist einen Besuch wert.

Neben Einkaufs- und Ausgehmöglichkeiten bietet Brisbane auch viele kulturelle Attraktionen. Direkt am Ufer der Southbank gelegen, befindet sich die Queensland Art Gallery and Gallery of Modern Art, deren Sammlung mehr als 17.000 Werke historischer, moderner und zeitgenössischer Kunst umfasst. Darüber hinaus gibt es ein vielfältiges Angebot mit Ausstellungen australischer und internationaler Künstler.

Für den perfekten Ausblick kann die Story Bridge erklommen werden, von der sich einem eine Rundumsicht auf Stadt und Umland, nach Norden bis zu den Glasshouse Mountains und nach Süden bis zu dem zum Weltnaturerbe zählenden Hinterland der Gold Coast bietet.

Für die Naherholung im Zentrum wurde am Ufer des Brisbane Rivers eine künstliche Lagune mit eigens aufgeschüttetem Strand angelegt, sehr angenehm bei dem vorherrschenden subtropischen Klima.

Obwohl die Stadt nicht direkt am Meer liegt, gibt es vor der Küste Brisbanes einige idyllische Inseln, die bei einem Ausflug von der Stadt aus erkundet werden können. Die drittgrößte Sandinsel der Welt, Moreton Island, ist zum Beispiel in nur 70 Minuten von der Innenstadt zu erreichen. Der größte Teil der Insel wurde zum Nationalpark erklärt, sodass Besucher hier ein Paradies aus Sandstränden, Buschlandschaft und Lagunen vorfinden. Dort liegen außerdem die berühmten, bei Tauchern sowie Schnorchlern beliebten Schiffswracks von Tangalooma.

Queenslands Gold Coast

Mit einer Population von fast 600.000 Personen handelt es sich bei der Gold Coast um Queenslands zweitgrößte und Australiens sechstgrößte Stadt. Der wohl beliebteste Ort an der Gold Coast ist Surfers Paradise mit seiner beeindruckenden Skyline, direkt am kilometerlangen Strand gelegen, der sich perfekt für einen Familienurlaub eignet.

Besonders für das ausgeprägte Nachtleben, riesige Einkaufszentren und die vielen internationalen Freizeitparks sind die Orte entlang der Küste, allen voran Surfers Paradise, bekannt. An der Gold Coast ist das Angebot an Veranstaltungen außerdem immens und bezieht sich vor allem auf Sport, Musik und Kultur. Das gesamte Jahr über werden neben den regulären Feierlichkeiten, wie zum Beispiel dem Australia Day, diverse Sportwettkämpfe in verschiedenen Bereichen, wie zum Beispiel Surfwettkämpfe oder Marathons ausgeführt. 

Die endlos erscheinenden Sandstrände laden tagsüber zum Wellenreiten oder Baden ein und auch das von unberührter Natur geprägte Hinterland ist von der Stadt aus schnell und einfach erreichbar. Im Norden stellen Southport und Main Beach die luxuriöse und entspannte Alternative zu Surfers Paradise dar. An den Süden von Surfers Paradise grenzt der schicke Einkaufsbezirk Broadbeach.

Familien fühlen sich hingegen in den entspannten und ruhigen Stadtteilen Burleigh Heads, Currumbin und Coolangatta wohl. Das Landschaftsbild des Stadtgebietes wird von etwa 600 km Kanälen, 52 km Stränden und 2.000 Grünanlagen geprägt.

Das südliches Hinterland von Queensland

Direkt im Hinterland der Gold Coast Region erstrecken sich zum Weltkulturerbe gehörende Naturschutzgebiete, die mit subtropischen Regenwäldern, hohen Wasserfällen, wunderschönen Wanderwegen und atemberaubenden Aussichtspunkten überzeugen.

Der Küste am nächsten ist das kleine Nerang Forest Reserve, das zu Fuß, mit dem Pferd oder dem Rad sehr gut zu erkunden ist. Etwa 40 Kilometer südwestlich der Gold Coast erreicht man die uralten Vulkane des Springbrook Nationalpark, der sich aus drei Bereichen zusammensetzt: Dem Numinbah Forest Reserve, dem Springbrook Plateau mit vielen Wasserfällen, dem Mount Cougal und der Natural Bridge über dem Cave Creek.

Noch weiter im Inland stößt man auf die mächtigen Ausläufer der Great Dividing Range und somit auf den zum Weltkulturerbe gehörenden Lamington Nationalpark. Der Nationalpark ist über eine serpentinenartige Straße erreichbar und bietet herrliche Möglichkeiten zu Wanderungen in dem dichten Gondwana-Regenwald. Neben Beuteltieren lassen sich hier besonders gut auch unterschiedliche Vogelspezies betrachten. Zu einem der beliebtesten Ausflugsziele im Hinterland der Gold Coast gehört auch der 525 m hohe Tamborine Mountain, der Teil des Scenic Rim Bergkette ist. Kleine Dörfer bieten eine Zuflucht vom Stadtleben an der Küste. Kleine Geschäfte offerieren regionale Spezialitäten und Kunsthandwerk, die nähere Umgebung lädt zu Wanderungen durch den Nationalpark und zu Wasserfällen ein.

Etwas weiter nördlich, jenseits der Strände der Sunshine Coast, befinden sich die berühmten Glass House Mountains. Die schroffen Vulkangipfel, die hoch aus der umliegenden flachen Landschaft emporragen, sind als nationales Naturdenkmal eingetragen und verschiedene Wanderwege, wie zum Beispiel der Lookout Track laden zum Erklimmen der Berge ein. In der offenen Landschaft mit Eukalypten und der typischen Heidevegetation treffen Sie auf eine vielfältige einheimische Tier- und Pflanzenwelt.

Queenslands Sunshine & Fraser Coast

Die lebhafte und nur eine gute Stunde außerhalb von Brisbane gelegene Sunshine Coast eignet sich mit ihrem traumhaften Wetter das ganze Jahr über perfekt für einen actionreichen Urlaub oder eine erholsame Auszeit vom Alltag.

Die Region überzeugt mit traumhaften und endlos erscheinenden Sandstränden mit sicheren Badeabschnitten und spektakulären Surfrevieren sowie aufgeweckten kleinen Städtchen, wie zum Beispiel Noosa. Hier liegt die Hastings Street nur wenige Schritte vom Strand entfernt, wo sich stilvolle Restaurants und Modeboutiquen dicht an dicht drängen und an deren Ende der Noosa Nationalpark mit seiner spektakulären Küstenlandschaft und einer artenreichen einheimischen Tierwelt beginnt. Dieser kann bei Wanderungen werden oder Sie unternehmen einen Ausflug durch die Noosa Everglades mit dem Boot oder Kajak, eine Attraktion für Jung und Alt.

Ein weiteres Highlight der Region ist die Fahrt auf dem Great Beach Drive, einem mehr als 70 km langen Sandstrand, der Sie tief in den Great Sandy Nationalpark in nahezu menschenleere Landschaften führt.

Ein Stück weiter nördlich befindet sich die Fraser Coast, die den Ausgangspunkt für einen Besuch der größten Sandinsel der Welt, Fraser Island, darstellt. Von Hervey Bay setzen mehrmals täglich Fähren zu der Insel über, wo man per Geländewagen die farbigen Sandklippen erkunden, im Regenwald wandern, einheimische Tiere und Wale beobachten sowie in Gold umrandeten Süßwasserseen baden kann. Die im Jahr 1992 zum UNESCO Welterbe erklärte Insel ist Teil des Great Sandy Nationalparks, der in die zwei Areale Cooloola Recreation Area und Fraser Island unterteilt wird. Fraser Island ist alternativ auch von dem etwas weiter südlich gelegenen Rainbow Beach erreichbar, die kurze Überfahrt mit der Fähre erfolgt von Inskip Point.

Westlich von Fraser Island befindet sich die Great Sandy Strait als Trennung zum Festland und im Osten das Korallenmeer. Das Naturhighlight von Fraser Island ist der bekannte Lake McKenzie, an dem schneeweißer Sand aus Silizium einen faszinierenden Kontrast zum kristallklaren, blau schimmernden Grundwasser bildet. Aber auch der 75 Mile Beach im Osten der Insel, mit dem Strand-Highway, auf dem neben Allradfahrzeugen auch Kleinflugzeuge landen und Angler ihre Routen ins Meer auswerfen, bietet den Besuchern einiges. Neben dem Maheno Schiffswrack können Sie ein erfrischendes Bad im Eli Creek nehmen, in welchem Sie einer natürlichen Wasserrutsche gleich durch den Regenwald bis an den Strand hinabgleiten können.

Die Küste von Queensland

Nördlich der Fraser Coast gelegen befindet sich das kleine Städtchen Bundaberg, das besonders für seinen Zuckerrohranbau, die Rumherstellung und das mittlerweile auch in Deutschland erhältliche Bundaberg Ginger Beer, einer Ingwer-Limonade, bekannt ist. An der südlichen Spitze des Great Barrier Reefs gelegen, können hier saisonal Meeresschildkröten gesichtet werden, die am unweit entfernten Mon Repos Strand ihre Eier ablegen, wo im Anschluss das Schlüpfen der jungen Schildkröten beobachtet werden kann.

Vor der Küste gelegen befindet sich die Lady Elliot Island, die mit ihren Traumstränden und wenige Meter entfernt vom Riff zum Entspannen und Erkunden der Unterwasserwelt einlädt. Die Insel ist im Gegensatz zu vielen Inseln in Queensland übrigens nur mit einem Kleinflugzeug und nicht auf dem Wasserweg zu erreichen. Das bekannte Great Barrier Reef ist der Insel übrigens direkt vorgelagert. Weiter nördlich befindet sich der historische Ort Seventeen Seventy, in dem James Cook im Jahre 1770 zum zweiten Mal (nach der Botany Bay in Sydney) auf dem australischen Kontinent landete. Der Ort bietet viele Wandermöglichkeiten, Surfstrände und ist vor allem bei Einheimischen für seine guten Angelkonditionen bekannt.

Mehrere Orte entlang der Küste, wie zum Beispiel Tannum Sands, Rockhampton oder Yeppoon laden zum Verweilen, Angeln und Wandern ein, bevor die Reise weiter in den Norden nach Mackay geht. Hier empfehlen wir, morgens den Sonnenaufgang am Strand von Cape Hillsborough zu beobachten, an dem sich meist unzählige Kängurus tummeln.

Einige regelmäßig stattfindende Events, verschiedene Nationalparks und kulturelle Attraktionen runden den Aufenthalt in der Hafenstadt ab. Zwischen den Whitsundays und Cairns gelegen, befindet sich Townsville, das als Ausgangspunkt für Magnetic Island dient. Die Insel bietet Besuchern einen entspannten, tropischen Lebensstil, abgeschiedene, menschenleere Strände, unberührte Natur, eine artenreiche Tierwelt und den schnellen Zugang zum Great Barrier Reef, Somit eignet sich „Maggie“ als ideales Reiseziel für Tagesausflüge oder einen längeren Aufenthalt.

Queenslands Inseln

Besonders bekannt ist der Sonnenstaat Queensland wohl für das Great Barrier Reef. Das riesige, sich über etwa 2.300 km erstreckende Korallenriff ist das größte Riff der Welt, zählt zu den sieben Weltwundern und kann am besten von den vielen dort gelegenen Inseln erkundet werden.

Die berühmtesten Inseln sind die Whitsunday Islands, eine Inselgruppe bestehend aus 74 Inseln und nur wenige Kilometer vom Festland entfernt gelegen. Mit ihren einsamen, Palmen-gesäumten, vom klaren, blauen Wasser umspülten, weißen Sandstränden verkörpern die Whitsunday Islands den Inbegriff vom Tropenparadies. Der beliebteste Strand ist der Whitehaven Beach, dessen Sand zu 98 Prozent aus Quarz besteht und so weiß ist, dass er fast unwirklich erscheint. Der Strand liegt auf der unbewohnten Insel Whitsunday Island und kann nur per Wasserflugzeug, Helikopter oder Boot erreicht werden.

Entspannung pur und viel Luxus bieten die Inseln Hayman Island, Hamilton Island und Daydream Island mit ihren Resorts (wobei aktuell nur Hamilton Island geöffnet hat, Daydream Island eröffnet voraussichtlich Ende 2018 und Hayman Island Mitte 2019). Einfach ausgestattete Campingplätze in traumhaften Buchten lassen hingegen das Robinson Crusoe-Gefühl aufsteigen. Teilweise direkt vom Strand aus kann das Riff beim Schnorcheln oder Tauchen erlebt und die artenreiche Unterwasserwelt entdeckt werden. Die südlichste Insel am Great Barrier Reef ist die Lady Elliot Island, von der aus vor allem Mantarochen und Meeresschildkröten beobachtet werden können.

Weniger von Touristen besucht als die Whitsundays sind zum Beispiel Lizard Island im hohen Norden von Queensland, die nach dem großen Aufkommen an Echsen benannt ist, Heron Island, wo das Riff nur wenige Meter vom Strand entfernt beginnt, und Great Keppel Island, das besonders für seine ausgeprägte Vogelwelt bekannt ist.

Cairns, Northern Beaches & Port Douglas

Cairns, die Hauptstadt der Region „Far North“ ist voller tropischer Lebenslust und daher eines der beliebtesten Reiseziele in Australien überhaupt. In nächster Umgebung finden sich reizvolle Küstenabschnitte zum Strandaufenthalt, Surfen und Tauchen und die Wildnis von Regenwäldern im Mittelgebirge der Great Dividing Range. Das Great Barrier Reef ist hier viel näher an der Küste als im mittleren Queensland, was vor allem für Taucher und Schnorchler besonders attraktiv ist.

Wer Wert auf schöne Sandstrände legt, sollte die Badeorte im Norden der Stadt aufsuchen, der prominenteste und als Wellness-Ziel bekannteste Ort ist Palm Cove. Außerdem zieht das klare Meerwasser mit Palmen-gesäumten Inseln und Sandbänken zahlreiche Besucher an. Green Island und Fitzroy Island sind daher beliebte Urlaubsziele, da sie von Cairns aus leicht und schnell mittels Boots- oder Katamarantransfer zu erreichen sind.

Etwa 70 km nördlich von Cairns gelegen, befindet sich das Städtchen Port Douglas, das Ferienidylle vor allem für Familien bietet und Heimat vieler Künstler ist. Sehr reizvoll und aussichtsreich ist bereits die Anfahrt über den Captain Cook Highway von Cairns. Den Besuchern von Port Douglas gefällt das eher ruhige, entspannte Flair im Gegensatz zum recht quirligen Treiben in Cairns. Das Örtchen ist nach wie vor überschaubar und die Ladenzeile der Macrossan Street lädt genauso zum Spazieren ein wie auch die weitläufigen Strände. Ein smaragdblaues Meer und goldene Sandstrände, dazu ein uriger Fischerhafen mit großzügig angelegtem Pier, versprühen Bilderbuchatmosphäre. Da hier das Great Barrier Reef noch näher an der Küste liegt, werden auch von Port Douglas aus viele Ausflüge zum Riff angeboten.

Achtung: Während der Regenzeit (etwa November bis April/Mai) sind die schönen Strände in „Far North“ allerdings nicht für einen Strandurlaub zu empfehlen, man sollte dann lieber in die südlichen Regionen von Queensland ausweichen. Wer statt Strand aber Wert auf die tropische Flora und Fauna legt, ist auch in diesen Monaten hier gut aufgehoben, denn Ausflüge in die einzigartigen Regenwälder, in die Atherton Tablelands, zum Great Barrier Reef sowie Fahrten mit der Skyrail oder dem Zug in das Bergdorf Kuranda werden ganzjährig angeboten.

Queenslands tropischer Regenwald

Der zwei Stunden nördlich von Cairns gelegene Daintree Regenwald ist der weltweit älteste tropische Regenwald und bietet eine der größten Artenvielfalt der Erde. Diese können Sie besonders gut während des australischen Frühlings erleben, wenn die Temperaturen angenehm sind und die Stürme der nassen Jahreszeit noch nicht eingesetzt haben.

Auf einem Baumkronenpfad oder einem der vielen Wanderwege lassen sich leuchtende Schmetterlinge, Moschusrattenkängurus und mit etwas Glück scheue, gefährdete und nicht zu unterschätzende Kasuare, mit ihren blauen Hälsen und der königlichen Kopfbedeckung, beobachten. Schon früh am Morgen hört man einige der 430 Vogelarten zwitschern, von denen 13 nirgendwo sonst auf der Welt zu finden sind.

Neben einer beeindruckenden Fauna, ist auch die Flora im Daintree einzigartig. So befinden sich hier zum Beispiel 600 Millionen Jahre alte Zamia Farne, die über ein unterirdisches Baumstammsystem verfügen, das sich einst zur Abwehr gegen Dinosaurier auf Nahrungssuche entwickelte. Weiterhin einzigartig ist die Stelle nahe dem Cape Tribulation, wo Regenwald und das Great Barrier Reef am Strand aufeinander treffen. Dies ist der einzige Ort auf der Welt, wo zwei so unterschiedliche Weltnaturerbe aufeinander stoßen.

Sehr zu empfehlen ist es, den Regenwald zusammen mit den ursprünglichen Besitzern des Gebietes zu besuchen, dem Volk der Kuku Yalanji. Auf halb- oder ganztägigen Ausflügen tauchen Sie in die Kultur der Ureinwohner ein und erfahren, wie diese den Regenwald seit mehr als 9.000 Jahren zur Gewinnung von Nahrung und Heilmitteln, als Unterkunft und für spirituelle Unterstützung nutzen.

Das Outback von Queensland

Weniger häufig besucht als die Küste von Queensland, sind jedoch auch im Outback des Staates versteckte Attraktionen zu finden. Hier wechseln sich, ausgeprägter als im restlichen Outback Australiens, trostlos und unendlich erscheinende Landschaften mit den üppigen, grünen und besonders artenreichen Regenwäldern im Norden ab.

Schaf- und Rinderfarmen erreichen leicht mal Ausmaße wie in Europa ganze Länder. Die Dörfer und Städte sind schlicht und rustikal, die Gastfreundschaft der Einwohner umso herzlicher. Des Weiteren bieten sich im Outback zahlreiche Möglichkeiten, mit den Ureinwohnern des Landes in Kontakt zu treten und in deren einzigartige Geschichte und Kultur einzutauchen. Erleben kann man echte Rodeos, authentische Country Pubs, immer weiterziehende Nomaden und orangefarbene Sonnenuntergänge.

Besonders der Sternenhimmel, mit der Milchstraße und dem Southern Cross, ist hier unbeschreiblich und kann zum Beispiel beim Schlafen in Swags unter freiem Himmel oder am Lagerfeuer genossen werden. Unzählige Nationalparks, Fossilien-Felder, Dinosaurier-Spuren, trockene Felsschluchten, Lavahöhlen und reich gefüllte Felsenpools warten darauf, erkundet zu werden und bieten jede Menge Abwechslung. Um nur einige der außergewöhnlichen Attraktionen zu nennen, die Sie im Outback von Queensland erwarten: Der Undara Volcanic Nationalpark mit seinem gigantischen Lavasystem, wo fast jährlich sogar Opernaufführungen stattfinden, die Dinosaurier Stampede am Lake Quarry Conservation Park südwestlich von Winton, atemberaubende Sonnenuntergänge am Gulf of Carpentaria, die Cobbold Gorge oder auch der Lawn Hil Nationalpark, beides Oasen im Niemandsland.

Cape York Peninsula - die Nordspitze von Queensland

Auf der Cape York Peninsula, weit im Norden von Queensland besteht die Möglichkeit, tief in die Kultur und Geschichte der Region einzutauchen und die abwechslungsreiche Landschaft mit kristallklaren Quellen und gewaltigen Termitenhügeln zu erkunden.

Aufgrund der Abgelegenheit wird die Region weniger von Touristen frequentiert als andere Orte des Landes und die Natur wirkt beinahe unberührt. Die nördlichste Spitze des australischen Festlands war einst die Heimat der Jardine Familie, die berühmt wurde für die Erkundung von Far North Queensland.

Entlang des „Old Telegraph Track“ können zahlreiche Geisterstädte sowie Felsmalereien der Aborigines besucht und die unberührte Urwaldvegetation genossen werden, die sich ideal zur Tierbeobachtung eignet. Beheimatet im Sumpf- und Bergland sind unter anderem Krokodile, verschiedene Schildkrötenarten, Echsen und über 230 Vogelarten. Übergebliebene Häuser und Farmen aus Zeiten des Goldrauschs stehen nun häufig den Touristen zur Besichtigung zur Verfügung oder wurden zu „Roadhouses“ umgebaut, wo es häufig Übernachtungsmöglichkeiten, Essen und eine Zapfsäule gibt.

Der Name „Old Telegraph Track" kommt von der alten Telegrafenlinie, die einst von Laura bis nach Bamaga, ganz im Norden des Kaps, führte. Ein Teil der ehemaligen Strecke, die in den 1880er Jahren in den Busch geschlagen wurde, ist so belassen, wie er früher war und wird auch nicht in Stand gehalten. Durch modernere Technologien wurde die alte Telegrafenlinie erst 1964 ersetzt.

Die größte Ortschaft am Cape York ist Weipa und liegt an der Westküste der Halbinsel. Der Hauptindustriezweig der Region sind die Bauxit-Minen, die teilweise besichtigt werden können. Weiter südöstlich liegt das berühmte Cooktown, wo Australiens Entdecker James Cook im Jahre 1770 48 Tage verweilte, um sein auf‘s Riff aufgelaufenes Schiff Endeavour zu reparieren.

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